Die Buchmesse in Leipzig – 2014

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Am letzten Samstag waren eine Freundin und ich auf der Leipziger Buchmesse 2014 – der Grund, aus dem ich mich auch dazu entschieden habe, wieder aktiv über Bücher und alles drum und dran zu bloggen. Warum genau? Nun, dazu später mehr, nicht wahr? Auf jeden Fall machten wir uns um 8:30 mit einem Bus des Unternehmens Mein Fernbus von Berlin aus auf den Weg nach Leipzig – um zwei Stunden später auch schon dort am Hauptbahnhof angekommen zu sein. Mit einem Bus wurden wir direkt zum Besuchereingang der Messe gebracht, sodass wir gegen elf Uhr dort waren (nachdem wir uns vorher bei Dunkin Donuts ausgestattet hatten!). Schon um diese Zeit dachten wir, dass sich ja doch einige Menschen auf der Messe tummeln. Das war eigentlich nichts im Vergleich mit dem, was uns schließlich zu späteren Uhrzeiten erwartete.

Leider habe ich verpasst (nun, vergessen!), Bilder zu machen. Aus diesem Grund muss an dieser Stelle nun also ausschließlich mit Erzählungen Vorlieb genommen werden. Ich werde das Ganze auch ziemlich kurz halten, versprochen. Also – wir begaben uns zuerst in Halle 2, das eigentlich interessanteste, zumindest für mich. Hier fanden sich lauter Verlage mit Jugendbüchern, die mich nun einmal am meisten interessieren. Hier griffen wir jeder Menge kleine Goodies ab – Lesezeichen, Postkarten, Leseproben und auch Kataloge kleinerer Verlage. Unglaubliche zwei Stunde verbrachten wir in Halle 2, gingen jeden Gang gemütlich ab und widmeten uns beinahe jedem einzelnen Stand.

Zurück im Eingangsbereich folgte nun eins meiner kleineren Highlights – die Signierstunde von Joscha Sauer (nichtlustig.de) – wir standen zwar nicht um ein Autogramm an, doch haben sehr interessiert dabei zugeschaut, wie der gute Herr aus dem Stegreif Comics mit persönlicher Widmung in seine Bücher zeichnete. Wer die Comics von NICHTLUSTIG nicht kennt, sollte dringlichst auf der Webseite vorbeischauen! Hier konnten wir jedoch nicht allzu lang verweilen, da wir erstens erst ziemlich gegen Ende der Signierstunde eintrafen und zweitens schon auf zu unserem nächsten Termin mussten – dem LovelyBooks Leser- & Bloggertreffen.

lbtasche Wir trafen uns im Congress Center Leipzig, Mehrzweckfläche 2 (die wir erst verzweifelt suchen mussten). Begrüßt wurden wir von Karla Paul (lovelybooks.de) und das Programm war mehr als nur interessant: zunächst stellten Sonya Kraus und die Bloggerin Jessica Hesseler (toertchenzeit.de) ihr gemeinsames Backbuch vor: „Törtchenzeit“. Die beiden Damen waren wirklich mehr als nur sympathisch und viel zu schnell vergingen die zwanzig Minuten, in der sie aus dem Nähkästchen plauderten und das Publikum gut unterhielten. Anschließend begann eine Podiumsdiskussion zum Thema Bloggen, die von Karla geleitet wurde. Teil nahmen Tina Pfeifer (Verlag Bastei Lübbe), Charlotte Reimann (Iron Buchblogger), die Blogger Karin Hillig und Christian Köhne und auch der Bestsellerautor Kai Meyer (Asche und Phönix, Arkadien Erwacht), auf den ich mich ganz besonders freute. Eine halbe Stunde lang dauerte die Diskussion an, in der man wirklich viele interessante Dinge über Buchblogging erfuhr, über die Vernetzung von Autoren und Verlagen in sozialen Netzwerken und über die Zusammenarbeit des Verlags Bastei Lübbe und Buchbloggern – und genau Dank dieser Diskussion juckt es mir nun wieder in den Fingern. Und nach vier Monaten Stille blogge ich nun auch endlich wieder, juchee!

Am Ende des Treffens gab es dann schließlich Cupcakes, Cakepops und! Goodiebags von Bastei Lübbe und LovelyBooks.de – in der sich jede Menge tolle Sachen befanden. An dieser Stelle nun also doch ein Bild von der Ausbeute dieses fantastischen Treffens:

goodiebag
Eine genaue Aufzählung und Beschreibung der Bücher, die sich in den Tüten befunden haben, folgt in einem anderen Beitrag – aber lasst euch eins gesagt sein: Wir waren wirklich mehr als nur überrascht und erfreut! Mit so vielen Goodies hatten wir wirklich nicht gerechnet. Nachdem wir unsere Süßen Gebäcke gegessen hatten, verzogen wir uns dann schließlich auch schon vollbepackt. Immerhin hatten wir nur einen Tag auf der Messe und wollten so viel sehen wie auch nur irgendwie möglich. Also auf, auf! Eigentlich wollten wir den Weg zur Manga-Comic-Convention in Halle 1 einschlagen, doch Dank unzureichender Organisation tummelten sich dort die Cosplayer nur so, die die Halle betreten wollten und nicht konnten, da es nur einen Ein- und Ausgang gab, in dem die Menschen sich entgegen kamen und quetschten. Na gut. Dann eben auf in die anderen Hallen.

Ehrlich gesagt widmeten wir diesem Teil der Messe nicht besonders viel Aufmerksamkeit, was zum Einen durchaus auch daran lag, dass unsere Füße langsam aber sicher unheimlich wehtaten und unsere Schultern unter dem Gewicht unserer Errungenschaften zu leiden hatten. Gemütlich schlenderten wir auch durch die anderen Bereiche der Messe, blieben hier und da stehen, griffen noch Postkarten und Leseproben ab und ruhten unsere Füße hin und wieder auch aus. In dem Bereich der künstlerischen Verlage kaufte ich noch zwei Postkarten (die einzigen an diesem Tag), die mir wirklich gut gefielen. Und als wir dann schließlich alles abgelaufen hatten, unsere Füße am Ende waren, war es auch schon bald 18 Uhr – das Ende der Messe. Unglaublich, dass wir fast bis zum Ende durchgehalten haben, das hätte ich nicht gedacht.

starbucksleipzigIn einer Straßenbahn, die zum Glück nicht ganz so überfüllt war, machten wir uns dann schließlich auf den Weg zum Hauptbahnhof, wo wir nun noch ein wenig Zeit hatten, bis unser Bus zurück nach Berlin fuhr. Diese Zeit schlugen wir bei Starbucks tot, wo wir den Tag ein wenig Revue passieren ließen, unsere Taschen endlich einmal auf dem Boden absetzen konnten und uns dann schließlich über unseren Caramel Hot Chocolate freuten, bevor es dann schließlich ab in die (für mich vorübergehende 😉 ) Heimat ging. Insgesamt war es ein wirklich toller Tag auf der Leipziger Buchmesse und ich bin mir sicher, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein werde – wahrscheinlich auch ein wenig organisierter, damit ich an mehr Veranstaltungen und Signierstunden teilhaben kann.

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2 Kommentare

  1. „Eigentlich wollten wir den Weg zur Manga-Comic-Convention in Halle 1 einschlagen, doch Dank unzureichender Organisation tummelten sich dort die Cosplayer nur so, die die Halle betreten wollten und nicht konnten, da es nur einen Ein- und Ausgang gab, in dem die Menschen sich entgegen kamen und quetschten.“

    Das ist nicht ganz korrekt. Es gab in Halle 1 mehr als einen Ein- und Ausgang (z.B. die Verbindung mit Halle 3 und die Ausgänge, die nicht durch die Röhren führte). Das Problem bestand einfach darin, dass fast alle Leute den gleichen Weg (aus Unwissenheit?) nehmen wollten, und das in Halle 1 der meiste Betrieb herrschte.

    Ansonsten ein schöner Beitrag, Jule. Nächstes Jahr müssen wir uns dann mal dort treffen! 😉

    Liebe Grüße, die Jinx

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